YOGA FÜR JEDERMANN*

*jedes menschliche Wesen

Ich habe viele Freunde und Kollegen aus verschiedensten Kontexten und manche schon sehr lange. Aber die meisten wissen nicht, dass ich Yoga regelmäßig praktiziere. Warum ich das von mir aus nicht mehr kommuniziere? Ganz einfach: Ich hab´ keine Lust mehr mit Freuden zu diskutieren, die mir erklären: „doch, Yoga ist eine Religion, ist doch auch kein Problem.“ Oder auch diese Frage stellen: Und wieso musst Du das jeden Tag machen?“ Wer sich auskennt – gut. Wer etwas wissen will – besser! Dann können wir gerne reden….

Ich habe gestern mit meiner Ma telefoniert und u.a. mal wieder darüber geredet. Sie meinte: „für mich ist das so etwas wie eine Ersatzreligion“ - was das ist, haben wir nicht erörtert.

Im Nachhinein ist mir das durch den Kopf gegangen – und auch, was mir seid meiner Ausbildung bewusst geworden ist: es gibt wahnsinnig viel, womit ich aufgewachsen bin - die Verbindung zum natürlichen Kreislauf in der Natur: wann gibt es welches Obst und so Zeugs, das Bewusstsein dafür, dass wir nehmen, um zu Essen und deshalb nichts (!) davon weg werfen ebenso wie der bewusste und sparsame Umgang mit Verpackung - was aber im Laufe der Zeit in den Hintergrund gerückt ist. Optimierung für den (Arbeits-)markt sieht eher eine ständige Verfügbarkeit vor, Multitasking, schon auch Authentizität, aber das gehört ja ins Grundgepäck. Ist also womöglich die ständige Abrufbarkeit, Flexibiliät, alles auf einmal können und überall etwas, was ich so verinnerlicht habe, dass es selbstverständlich geworden ist, dass alle/s andere/n auch diese Fähigkeiten besitzt/en? Ich habe mir darüber lange sehr selten Gedanken gemacht.

YOGA praktizieren ist… für mich - unter anderem – ein Regelwerk, nach dem ich mir vorstellen kann, dass das Zusammenleben funktioniert: Geben und Nehmen. Ich könnte auch sagen: ein Erziehungsplan. Yoga ist Einheit. Jetzt. Nicht morgen oder gestern, weiß oder schwarz, schrill oder blass: es ist immer die Mitte von den beiden Extremen oder auch beide Extreme zusammengenommen und deshalb die Mitte, die Balance. Wenn etwas in Balance ist, gibt es keine Tendenz irgendwohin. Und wenn wir in Balance sind, haben wir keine Bedürfnisse mehr – wir vermissen nichts, wie Sri Brahmananda Saraswati sagt. Und warum es erstrebenswert ist keine Bedürfnisse mehr zu haben? Yoga lehrt, dass Glück genau dieser Zustand ist: ich bin zufrieden mit dem hier und jetzt so wie es hier und jetzt ist und sonst brauche ich nichts.

Ich fände es toll, wenn alle Menschen so denken würden, wie es im Yoga gelehrt wird. Deshalb übe ich das. Jeden Tag. Ich denke auch jeden Tag.

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